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31.12.2007
Reifen im Winter
Sobald Reif, Nachtfrost und die ersten Schneefälle den Straßenverkehr beeinträchtigen, gilt erhöhte Vorsicht für Autofahrer. Schon bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann plötzlich Glätte auftreten. So sollte der Sicherheitsabstand beim Fahren deutlich größer sein und man sollte etwas mehr Zeit für die Wege einplanen. Winterreifen sind bereits unter 7 Grad plus hilfreich, da Sommerreifen schon bei diesen Temperaturen unsicherer sind, da sie hart werden. Sommerreifen im Winter sind aber nicht nur gefährlich, sondern können auch riskant für den Geldbeutel werden: Bei Glätte, Eis und Schnee müssen laut Gesetzgeber Winterreifen aufgezogen sein: „Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage.“ so der Wortlaut der Ergänzung 3a zum zweiten Paragrafen der Straßenverkehrsordnung (StVO). 20 Euro muss der Autofahrer zahlen, wenn der Mangel bei einer Kontrolle festgestellt wird. 40 Euro und einen Punkt in Flensburg sind fällig, wenn das Auto direkt den Verkehr behindert, weil es nicht dem Wetter angepasst ist.
Wer bei entsprechenden Wetterverhältnissen aufs Auto verzichtet, muss zwar prinzipiell keinen Reifenwechsel vornehmen, allerdings können dem Fahrer, der z.B. bei trockenem Wetter zum Ausflug startet ein Wetterumschwung überraschen. Wenn er dann auf Schnee mit Sommerreifen unterwegs ist und einen Unfall verursacht, könnten ihm vor allem verringerte Versicherungsleistungen der Autoversicherung drohen. Wem das Wechseln zu lästig ist: Für kleinere Kfz, welche man zur Not auch mit Schneeketten ausrüsten kann, lässt sich auch auf Ganzjahresreifen zurückgreifen, so dass der halbjährliche Reifenwechsel entfallen kann. Als Nachteil gilt allerdings die ganzjährige Höchstgeschwindigkeit. Zudem bieten Ganzjahresreifen auf schneebedeckter Strasse meist nicht so guten Halt wie richtige Winterreifen.
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